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    ...

Die Helfer

Der wahrhaft Ethische nimmt sich die Zeit,
einem Insekt, das in einen Tümpel gefallen ist,
ein Blatt oder einen Halm zur Rettung hinzuhalten.

Und er fürchtet sich nicht, als sentimental belächelt zu werden.

Albert Schweitzer


Als sentimental belächelt zu werden...

Manchmal wird man auch für verrückt erklärt, wenn man sich um Tiere kümmert. Auch in Deutschland. Das ist vor Ort auf Madeira nicht besser.

Umso dankbarer sind wir den Helfern, die auf Madeira Lucias Arbeit unterstützen. Ehrenamtlich.

Wir stellen diese Menschen hier deshalb gerne vor:

helfen

Die Helfer vor Ort auf Madeira

Christiane Gebel facebook

ist "die rechte Hand" von Lucia. Sie unterstützt Lucia bei organisatorischen Dingen. Für den Außenstehenden ist es nicht immer ersichtlich, was beispielsweise alles erforderlich ist - nicht zuletzt an Dokumenten - um Hunde aus Madeira auszufliegen. Und was alles an Fragen am Flughafen auftreten kann, weshalb unsere Flugpaten am Flughafen immer von erfahrenen, portugiesisch sprechenden Personen vor Ort begleitet werden. Was Christiane mittlerweile übernimmt. Tierarztgänge etc. Das alles verursacht nicht nur Kosten, sondern es erfordert unendlich viel Zeit. Und diese Zeit bringt Christiane immer häufiger auf und entlastet damit Lucia ungemein. Dafür gebührt ihr unser herzlicher Dank.

  Christiane mit Samu 01 

Anja Vester

Anja ist unsere Pflegestelle nicht zuletzt auch für "besondere" Fälle. Für Hunde, die aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes nicht ins Le Petz sollten, sondern eher auf ein "warmes", molliges Plätzchen, da sie viel Pflege bedürfen. So hat Anja sich beispielsweise um Frida und ihre Schwestern und um Afrodite gekümmert.

Aufgaben, die viel Zeit und Herz erfordern. Aufgaben, bei denen die Gefahr hoch ist, dass am Ende des Tages alle Mühe in so fern vergebens war, als dass man das Leben des Hundes trotz aller Anstrengungen nicht retten kann. So wie bei Frida. Und Hunde, bei denen es besonders schwer ist, sie dann "in ein Flugzeug zu packen", ohne ihre neuen Menschen persönlich kennenlernen zu dürfen.

Dafür zollen wir ihr höchsten Respekt.

 

  Anja mit Frida

Andreia Patricia und José Fernandes  facebook

Andreia und ihr Mann José nehmen immer wieder in ihrem Privathaus Hunde aus dem Tierschutz auf, so auch Hunde von Vamos lá. Sie tun dies ehrenamtlich, mit viel Herz und Engagement. Und zum Teil auch mit der Gewissheit, dass die große Anzahl an Hunden nicht immer "gut" ist für ihre Immobilie. Sie tun es selbstlos und nehmen die damit verbundenen Einschränkungen und Beeinträchtigungen in Kauf. Und sie helfen uns damit sehr, da wir finanziell nicht in der Lage wären, alle unsere Hunde im Le Petz unterzubringen. Ungeachtet der Tatsache, dass das Le Petz überhaupt nicht die Kapazität hätte.

Für Andrea und José gilt vielleicht das Schweitzer-Zitat besonders und deshalb gilt  ihnen im Namen all der Hunde, die sie schon für uns beherbergt und gepflegt haben, unser besonderer Dank.

  Andrea mit Filipa und SombraJose mit Pipa

Graça Rosa  facebook

Garca betreibt die Hundepension Le Petz, wo sehr häufig Vamos-lá-Hunde untergebracht werden. Dies zu großzügigen Sonderkonditionen, wofür allein wir Garca schon sehr dankbar sind. Darüber hinaus kümmert sich Garca aber auch regelmäßig um Tierarztgänge und bringt "ihre" Hunde auch oft selbst zum Flughafen, was für sie eine mindestens zweistündige und knapp einhundert Kilometer lange An- und Abfahrt bedeutet. Dies erledigt sie ehrenamtlich und leistet somit für Vamos lá einen großen Beitrag für den Erfolg unserer Tätigkeit. Deshalb schicken wir ein herzliches Dankeschön nach Arco de Calheta.

  Graca mit Bande

Die Helfer auf deutscher Seite

Wenn die Hunde aus Madeira hier an den verschiedenen Flughäfen eintreffen, müssen sie von Teammitgliedern abgeholt und zu ihren Pflegefamilien gebracht werden. Wir suchen für sie Familien, die wir zunächst kennenlernen möchten und und und. Für all dies ist unser "Team Deutschland" zuständig, das aus zahlreichen Helfern besteht, die wir an dieser Stelle kurz vorstellen möchten, falls dies noch nicht hier geschehen ist:

Simone Lund

Simone Lund war, bevor sie an uns mit einem Adoptionswunsch herantrat, schon viele Jahre als Pflegestelle für andere Tierschutzinitiativen tätig. Uns "fand" sie, weil sie Latoya fand. Auf einem Bild auf unserer Seite. Wir fanden, dass Simone das ideale "Frauchen" für Latoya ist. Und weil Simone nicht auf den nächsten Flugpaten warten wollte, flog sie kurzerhand mit ihrem Gatten nach Madeira - und brachte Latoya und Narnia mit.

Seither ist sie schon als Flughafenkurier tätig gewesen - beispielsweise für Luigi und Georgie - und sie hat sich großzügiger weise bereit erklärt, unser Dreamteam Bonnie und Clyde gemeinsam zur Pflege aufzunehmen 000280-medium.

   
     

Eva und Jörg Hornung

beide sind schon viele Jahre im Tierschutz aktiv. Sie leben schon mit ihren grossen Hunderudel, haben aber immer noch ein Herz Pfleghunden ein vorübergehendes Zuhause zu bieten. Sie sind momentan unsere Langzeitpflegestelle für Sombra was nicht immer einfach ist.

 

   

Christel und Peter Helfgen

"Hier werden Sie geholfgen" möchte man in Anlehnung an den bekannten Werbespruch und in nicht ganz korrektem Deutsch sagen.

"Die Helfgens" betreiben seit vielen Jahren u.a. eine sehr gut besuchte und überregional bekannte Webseite, auf der neben vielem anderen auch ein Zuhause für Tierschutzhunde gesucht wird. So auch freundlicherweise für die Vamos lá Hunde, von denen schon viele auf diesem Weg zu ihren Familien gefunden haben.

Zudem sind Christel und Peter Helfgen erfahrene Flughafen-Kuriere, die Hunde am Flughafen im Empfang nehmen und auf die Pflegestellen verbringen.

Darüber hinaus profitiert Vamos lá von der langjährigen Tierschutzerfahrung der Beiden, an der sie uns gerne teilhaben lassen.

 

 kaya

lea

narnia

     

Die Situation - Ausgangsbasis 2012

Die Situation vor Ort ist - den Tierschutz betreffend - "südeuropäisch". Was beim Klima noch eine verlockende Parallele ist, ist beim Tierschutz verheerend.

Es gibt, trotz der unbestrittenen Endlichkeit der Insel, unendliches Tierleid. Gepaart mit endloser Ignoranz. Es gibt eine Tötungsstation, die sich tierheim nennen darf. Ein Tierheim, das für jedes getötete Tier eine Prämie erhält.

Aber es gibt auch Menschen, die sich kümmern. Privatpersonen, eine Hundepension, wenige Vereine.

Und es gibt ein aufkeimendes Bewusstsein in der Bevölkerung, dass dieser Umgang mit Tieren der Insel nicht zur Ehre gereicht. Die Insel merkt es - auch daran, dass Touristen lediglich zweimal die Insel besuchen. Nämlich ein erstes und ein letztes Mal. Eben, weil sie das allerorten sichtbare Elend der Tiere nicht ertragen können. was sie durch "wegbleiben" für sich selbst abhaken.

Wegbleiben oder wegschauen hilft nicht.

Vamos lá Madeira!

Ein Wunsch - Keine Vision!

Denn:

 

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.

 

Und deswegen ist es auch keine Vision. Sondern ein Wunsch. Ein Herzenswunsch.

Der Wunsch ist ein Madeira...

Nein, Madeira ist wunschlos schön

Der Wunsch sind Madeirenser, die menschenwürdig mit Tieren zusammenleben. Denn der Umgang vieler Madeirer mit ihren Mitgeschöpfen ist des Menschen nicht würdig.

 

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen,

wie sie ihre Tiere behandeln. 
Mahadma Gandhi

 

Diese Nation wäre dann wohl Portugal. Denn Madeira ist ein Teil Portugals. Ein autonomer Teil.

Wäre es nicht wunderbar, wenn dieses Madeira seine Autonomie dazu nutzen würde, durch ein vorbildliches  Zusammenleben von Menschen und Tier seine Größe und seinen moralischen Fortschritt seiner Nation und den anderen Nationen Süd- und Südosteuropas als leuchtendes Beispiel vor die Augen zu halten?

Aber dazu braucht es Vieles.

Einsicht.

Überzeugung.

Tatendrang.

Mitstreiter.

Mitstreiter.

Mitstreiter.

In der Politik. In der Gesellschaft.

Vor allem unter der Jugend.

Die ersten Schritte sind getan.

 

Der erste Stein fehlt in der Mauer.
Der Durchbruch ist nah.

Herbert Grönemeyer - Bleibt alles anders 

 

Aber es ist eine große, breite und hohe Mauer. Keine Mauer aus Stein. Sondern eine Mauer aus - aus was eigentlich? Eine Mauer aus Ignoranz. Aus Unwissenheit. Aus einem falschen Menschenbild.

Und daher ungeheuer stabil.

Deshalb ist sie nicht ohne Eure Mithilfe abzutragen.

Vamos lá!

Madeira - Die Insel

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Madeira

Madeira (vom portugiesischen Wort madeira, „Holz“) ist eine portugiesische Insel 951 km südwestlich von Lissabon und 737 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Sie gehört mit der kleineren Insel Porto Santo und der unbewohnten kleineren Inselgruppe Ilhas Desertas zur Inselgruppe Madeira, die gemeinsam mit den ebenfalls unbewohnten Ilhas Selvagens die Autonome Region Madeira bildet.

Als Teil Portugals gehört Madeira zum Gebiet der Europäischen Union. 94,5 % der Bevölkerung Madeiras gehören der römisch-katholischen Kirche an. Madeira hat etwa 235.000 Einwohner auf einer Fläche von 801 km². Davon entfallen 741 km² auf die Hauptinsel Madeira und 42,5 km² auf die kleinere Insel Porto Santo, 14,2 km² auf die Ilhas Desertas sowie 3,6 km² auf die Ilhas Selvagens.

Die Bewohner von Madeira heißen Madeirenser bzw. Madeirenserinnen, das Adjektiv zu Madeira lautet madeirisch.

Die Zeitzone ist wie im Mutterland Portugal WEZ und entspricht im Winter der koordinierten Weltzeit (UTC+0, gegenüber Mitteleuropa -1 Stunde). Für die Zeit von Ende März bis Ende Oktober ist wie im übrigen Europa die Sommerzeit eingeführt, so dass die Zeitdifferenz das ganze Jahr über unverändert bleibt.

Last but not least - im Bild rechts das wunderbare Klima!

Alles in allem eine wunderschöne Insel. Nicht in dieser Badewanne, die man auch das mittelmmer nennt. In der jährlich Millionen von Touristen schwimmen und was auch immer sonst noch. Nein, eine Insel inmitten des Atlantischen Ozeans. Ein kleines Paradies, möchte man meinen. 

madeira lage 
klima

Aber nicht für alle. Vor allem nicht für alle Tiere.

Und das muss geändert werden.

Vamos lá Madeira!

 

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