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Orelhas - Wer Ohren hat, der höre...14

zu. Denn dies ist eine der Geschichten, die nur der Tierschutz schreiben kann:

.... wieder von Menschen im Stich gelassen! Als Marcia Gonçalves vom AuQmia-Team um Hilfe bat, hatte sie vor Wut, Enttäuschung und Liebe zu Orelhas Tränen in den Augen. So nahe geht dem gesamten AuQmia-Team Marcia, Lucia und Dra. Cassia sein Schicksal.

Orelhas war am 9. August 2016, dem 2. Tag der verheerenden Brände auf Madeira, von Ajuda a Alimentar Cães zu ihnen gebracht worden. Der schon ca. 10 Jahre alte Orelhas sah schrecklich aus.35% seiner Haut war verbrannt und er war dem Tod nur um Haaresbreite entkommen. Die Explosion einer Gasflasche, in der Nacht hundertfach passiert, hatte ihn so zugerichtet. Total verstört, mit offenen, schlimmen, nicht einschätzbaren Wunden und Verbrennungen, machte sich Dra. Cassia Mourão mit ihrem Team in einer 3h andauernden OP daran, ihn erst zu versorgen. Es war schwer bei diesem erbärmlichen Anblick nicht in Tränen auszubrechen und man hoffte inständig auf ein Wunder. Es musste ihm eine Menge verbrannter Haut entfernt werden und das linke Ohr war nicht zu retten und musste amputiert werden. Mit viel Glück - was keiner zu hoffen gewagt hatte - konnten seine beiden Augen gerettet werden.

In den 3 folgenden Monaten pflegte und versorgte das AuQmia-Team den so liebenswerten Orelhas mit großer Hingabe, wechselte jeden Tag seine Verbände, salbte ihn ein, zog ihm einen Pyjama an um ihm die Schmerzen erträglicher zu machen und das alles ohne auch nur einen Cent in Rechnung zu stellen und mit jedem kleinen Erfolg der Heilung wuchs die Liebe zu diesem dankbaren Burschen.

Dass er Menschen hat, die ihn erwarteten, das war sogar in der Presse zu lesen. Sowohl AuQmia als auch wir von Vamos lá freuten uns für Orelhas, dass er, sobald er gesund wäre, zurück zu seiner ihn liebenden Familie darf. So wurde Orelhas, der als bekanntestes Brandopfer Madeires in den Netzwerken und in der Presse wiederholt vorgestellt worden war, im November von AAAC abgeholt und zurückgebracht.

Kurze Zeit später erfuhr das AuQmia-Team, dass Orelhas auf der Straße lebte, im Regen, in dem Dreck, in der Kälte und "seine ihn so sehr liebenden Menschen" gnädigerweise mit Essen versorgten. So war es ja auch bevor er halbtot aufgefunden worden war; warum sollte es nun auf einmal anders laufen?! Versteh einer die Menschheit! :'(

Orelhas ist nun wieder zurück in der Klinik, bei Menschen, die ihn wirklich lieben, ihn schätzen, ihn gerne um sich haben, die alles für seine Rettung getan haben - aber es ist kein Dauerzustand und zu eng für ihn. Da Marcia ihm nur das beste Zuhause wünscht, nach allem was der ältere Herr mitgemacht hat, glaubt sie dass diese Menschen in Dtl. zu finden wären, die keinen Medienstar haben wollen, sondern einfach so einem geschundenen Wesen die ihm verbleibenden Jahre eine Heimat geben wollen und die Streicheleinheiten, die er sich so gerne abholt. Vamos lá ist der Bitte von AuQmia nachgekommen und möchte Orelhas diese Chance geben. Er ist liebenswert, dankbar und ein Kuscheltierchen - mit einem Wort: Ein Schatz! Er verdient unser einfühlsames Deutschland :-) da hat Marcia doch vollkommen recht!

 

Orelhas ist am 27. April 2017 nach Deutschland geflogen. Nach einem kurzen Zwischenstopp wird er
am 28. April zu seiner Pflegefamilie nach Neunkirchen weiterreisen 

25. Mai 2017: Orelhas ist Zuhause. Es war eine weite, beschwerliche Reise. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt.

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